Aug 232013
 

Farbe bekennen!

Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat den Parteien 13 Wahlprüfsteine vorgelegt. Es wurden u.a. die Positionen der Parteien zur Ausbildung, den Arbeitsbedingungen und der Entlohnung von Pflegenden zusammengestellt.

Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR: „Pflegende in Deutschland können sich jetzt über die Positionen der Parteien informieren und bei der Wahl dafür sorgen, dass Pflege in der Politik zu einem bestimmenden Thema wird. Wahlversprechen gab es schon vor anderen Bundestagswahlen, ohne dass danach etwas wirklich Substanzielles für die Pflege geschehen ist“

Lesen Sie HIER, welche Parteien unsere Forderungen unterstützen!

Quellen: www.ichwillpflege.de & www.aerzteblatt.de

Mai 082013
 

Deutscher Pflegerat e.V. mobilisiert gegen den Pflegenotstand

Berlin, 7. Mai 2013 – Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), als führende Interessenvertretung der beruflich Pflegenden in Deutschland, fordert vier Monate vor der Bundestagswahl Lösungen für den Pflegenotstand in Deutschland. Dazu hat der DPR eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Ich will Pflege!“ initiiert. Sie soll engagierte Pflegende sowie Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, Druck auf die Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik auszuüben.

Geben Sie der Pflege Ihre Stimme!

Hohe Arbeitsbelastung, große Verantwortung, Schichtarbeit, unangemessene Entlohnung – und keine Perspektive auf Veränderung. Auch 2013 hat die Politik trotz vieler Versprechungen keine sichtbaren Verbesserungen für die Pflegenden in Deutschland geschaffen.

Den Pflegenden in Deutschland reicht es jetzt – sie fordern von der Politik verlässliche Zusagen und tragbare Lösungen.

Fordern Sie mit uns die Politik zum Handeln auf!

Infos, Kampagnen-Material, Mitmachaktionen und mehr finden Sie auf:

  • www.ichwillpflege.de

G-BA verabschiedet Richtlinie zu Übertragung ärztlicher Aufgaben an Pflegefachpersonen

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Okt 232011
 

Am 20. Oktober 2011  hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Richtlinie gemäß § 63 (3c) SGB V zu Modellversuchen für die Übertragung von ärztlichen Aufgaben an Pflegefachpersonen verabschiedet.

Dabei hat sich der Vorschlag des Spitzenverbandes Bund der GKV, der zusammen mit dem Deutschen Pflegerat entwickelt worden war, durchgesetzt.
„Die Entscheidung des G-BA ist ein großer Fortschritt für die Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Deutschland“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR). „Wir haben jahrelang darum gekämpft, dass qualifizierte Pflegefachpersonen mit ihrer Kompetenz die Versorgung kranker Menschen verbessern können“, so Westerfellhaus weiter. Wir erwarten vom Bundesministerium für Gesundheit, dass es der Richtlinie keine Hindernisse in den Weg legt. Unsere ärztlichen Kollegen fordern wir auf, gemeinsam in den Modellen zu arbeiten und dann auf der Grundlage der Ergebnisse die Regelversorgung weiterzuentwickeln.

  • Vollständige DPR Presseinformation

Bayern will eine Pflegekammer einführen

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Feb 012011
 

Als erstes Bundesland stellt der Freistaat die Pflegekräfte damit den Berufsvertretungen von Apothekern und Ärzten gleich.

Als erstes Bundesland soll der Freistaat eine sogenannte Pflegekammer bekommen, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die Interessen der mehr als 100000 ausgebildeten Pflegekräfte in Bayern vertritt. Durch eine Pflegekammer bekäme das Pflegepersonal vor allem politisch so viel Einfluss, wie ihn bislang Ärzte und Apotheker ausüben, die auch in Kammern organisiert sind. […]

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe reagierte mit großer Freude auf den Vorstoß aus Bayern für eine Pflegekammer. „Das wäre ein Meilenstein in der Weiterentwicklung des Pflegeberufs“, sagte Bundesgeschäftsführer Franz Wagner. Es habe immer mal Initiativen für Pflegekammern in einzelnen Bundesländern gegeben, die aber im Sande verliefen. Wagner sagte: „Wir glauben, dass die Pflege durch die Einrichtung einer Kammer besser wird.“

Quelle: www.sueddeutsche.de

DPR entsetzt über Äußerung von Merkel zum Einsatz von Hartz IV-Empfängern der Pflege

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Sep 062010
 

Der Deutsche Pflegerat e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens (DPR), bewertet den Vorschlag der Bundeskanzlerin, zukünftigen Pflegepersonalbedarf durch Hartz IV-Empfänger zu decken, als politisch falsch und gefährlich. „Ich bin entsetzt über diese verbale ‚Entgleisung‘ unserer Kanzlerin, die pauschal Hartz IV-Empfänger als Lösung für einen Personalmangel in der Pflege vorschlägt“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR.

Ingenieure werden von der Kanzlerin im Interview als Fachkräfte bezeichnet, Pflegekräfte aber seien durch Hartz IV-Empfänger zu ersetzen. „Damit qualifiziert die Kanzlerin pauschal alle Pflegekräfte als Nicht-Fachkräfte ab; das Stammtischniveau hat damit das Kanzleramt erreicht“, so Westerfellhaus weiter. […]

Das eigentlich Skandalöse an den Äußerungen ist, dass die Kanzlerin offensichtlich keine Ahnung von den Anforderungen in der pflegerischen Versorgung von alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen hat. […]

Der DPR warnt seit geraumer Zeit vor dem sich verschärfenden Fachkräftemangel in der Pflege. Demographisch bedingt wird sich dieser massiv ausweiten. Das zuständige Fachministerium ist untätig und hat nur einen vermeintlichen Ärztemangel im Blick. Dabei spricht grundsätzlich nichts dagegen, auch Hartz IV-Empfänger für eine Berufstätigkeit in der Pflege – als Pflegeassistentin oder auch Pflegefachkraft – umzuschulen.  […] Hartz IV zu erhalten reicht als Qualifikationsnachweis allein nicht aus.

Quelle: www.verbaende.com

„Artenschutz für Pflegekräfte“

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Mai 142010
 

… lautete der provokante Titel im Rahmen einer Pressekonferenz auf dem Hauptstadtkongress Gesundheit in Berlin. Mit drastischen Beschreibungen erläutert der Präsident des Deutschen Pflegerates Andreas Westerfellhaus die Perspektive einer Versorgung der Gesellschaft mit professionellen Pflegeleistungen ab 2020. Der sich tagtäglich dramatisch verschärfende Personalmangel im Gesundheitswesen wird bislang ausschließlich als Mangel an Ärzten wahrgenommen.

Unbemerkt von der Öffentlichkeit und ignoriert von Trägern und Politik besteht schon heute eine riesige Lücke zwischen Angebot und Nachfrage an Pflegefachkräften’ sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. Damit werden unsere Versorgungsstrukuren nachhaltig gefährdet und beschädigt. Die Politik befasst sich trotz aller Warnungen durch Fachleute allein mit Fragen der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung. […]

Während die Zahl von Ärzten ständig ansteigt, sinkt in Krankenhäusern die Zahl der Pflegefachkräfte weiter und entwickelt sich in der ambulanten Pflege und stationären Altenhilfe ihre Zahl nicht analog zum steigenden Versorgungsbedarf. Verschlimmert wird dies durch einen Abbau an Ausbildungskapazitäten in den letzten Jahren. […]

Quelle: www.deutscher-pflegerat.de

Politik verschläft Pflegepersonalmangel

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Apr 092010
 

Mit großer Sorge beobachtet der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR), dass im Bundesministerium für Gesundheit der existierende und sich perspektivisch verschärfende Personalmangel im Gesundheitswesen ausschließlich als Mangel an Ärzten wahrgenommen wird. Unbemerkt von der Öffentlichkeit und ignoriert von Trägern und Politik entsteht gerade eine riesige Lücke zwischen Angebot und Nachfrage an Pflegefachkräften,‘ sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. […]

Nach Auffassung des DPR hat die Politik seit mindestens 10 Jahren wegen der ausschließlichen Betrachtung von Personal als Kostenfaktor und dem Pflegesektor als Verschiebebahnhof der Arbeitsmarktpolitik eine große Mitverantwortung bei der Misere der Pflegeberufe. Pflegende werden ausgebeutet, denn noch nie gab es so wenige Pflegefachkräfte pro Patient bzw. Bewohner unter Berücksichtigung des Unterstützungsbedarfes. Im Krankenhaus ist der Pflegepersonalschlüssel inzwischen niedriger als 1969! Worte des Bedauerns für die Lage der Pflegenden und der Wertschätzung ihrer Arbeit sind wohlfeil, wenn sie nicht durch Taten untermauert werden. […]

Quelle: www.deutscher-pflegerat.de

DPR mahnt angemessene Vergütung für Pflegefachkräfte an

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Apr 062010
 

Angesichts der Einigung der Kommission für einen gesetzlichen Mindestlohn in der Pflegebranche und der verallgemeinernden Berichterstattung darüber stellt der Deutsche Pflegerat fest, dass die Leistung der Menschen, die in der Pflege tätig sind, angemessen vergütet werden muss. […]

Für die mindestens dreijährig qualifizierten Pflegefachkräfte ist der Mindestlohn irrelevant. Das durchschnittliche Gehalt von Pflegefachkräften liegt deutlich über dem Mindestlohn. Allerdings ist für die Pflegefachkräfte in den letzten Jahren ein deutlicher Reallohnverlust zu verzeichnen. Diese Experten werden nicht entsprechend ihrer Kompetenz und Verantwortung vergütet. […]

Jahrelang wurde versäumt, in die zukünftige pflegerische Versorgung durch ausreichende Ausbildungskapazitäten, attraktive Arbeitsbedingungen und auch Vergütung zu investieren, deshalb droht ein anhaltender Pflegepersonalmangel.

Quelle: www.deutscher-pflegerat.de

Mai 282009
 

Aktuell vom Hauptstadtkongress 2009 aus Berlin:

Noch in der Eröffnungsbefragung äußerte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, auf das Thema Pflegeausbildung mit Hauptschulabschluss angesprochen, sie ist für eine Zulassung nach 10 Jahren allgemeinbildender Schule. Sie vermied den Begriff Hauptschulabschluss, obwohl dieser von der befragenden ZDF-Journalistin Karin Vanis vorgegeben wurde. Außerdem sagte Fr. Schmidt, in diesem Rahmen, nichts von einer nur 9-jährigen Schulzeit. Man konnte fast den Eindruck haben, in den Denkstrukturen der Gesundheitsministerin sei ein Anflug von Vernunft eingekehrt.

Um 14:00 Uhr erfuhr die Öffentlichkeit von MdB Willi Zylajew, dass der Gesundheitsausschuss unmittelbar zuvor, die 9-jährige Schulzeit als Zulassungsoption für die Pflegeausbildung mit aufgenommen hatte.

Marie-Luise Müller (Präsidentin des DPR) erklärte sichtlich bewegt, dass der Deutsche Pflegerat noch am Vorabend, eine Kompromiss-Position im BMG eingereicht hatte, um ein Entgegenkommen zu sigalisieren. Wiederum wurde aber die Meinung der Pflege, wie schon vorher die von Verbänden und DIP, völlig ignoriert und eine politisch motivierte Entscheidung, einfach durchgedrückt.

Letztlich macht die Politik deutlich, wie wenig ihr an den großspurig formulierten Zusagen, die Pflege fördern zu wollen, wirklich liegt.

Ein Teilnehmer des Hauptstadtkongresses gab zu bedenken, dass 1,2 Millionen Pflegende auch 1,2 Millionen Wähler sind, darauf sollten wir die Politiker mal aufmerksam machen. Es gibt Politiker und Parteien, die die Interessen der Pflege ernster nehmen und sich auch entsprechend positionieren.

Aktualisierung 28.05.09, 11:00 Uhr:

Wie aus Reihen des DBfK und DPR bekannt wurde, war die gestrige Aussage von Hr. Zylajew (MdB), wenn nicht falsch doch zumindest stark verkürzt. So bezieht sich nach jetzigem Kenntnisstand die 9-jährige Schulbildung auf die Krankenpflegehilfe und ist nur mit dieser als Zugangsmöglichkeit für die Krankenpflege zu sehen. Diese Möglichkeit besteht auch heute schon und steht in keinem Widerspruch zu den Interessen der Pflege.

Das heißt nicht, dass das unsägliche Vorhaben der Großen Koalition vom Tisch wäre. Es ist aber auch nicht so, dass die 9-jährige Schulbildung, als Zulassungskriterium für die Krankenpflege festgeschrieben ist.

Der Deutsche Pflegerat wird auf Basis des vorliegenden Kompromiss-Papieres, weiter daran arbeiten, die Politik von diesem Fehler abzuhalten.

Dieser Sachverhalt wurde mir telefonisch auch vom Bundesministerium für Gesundheit bestätigt. Ebenso die grundsätzliche Offenheit für den Vorschlag des DPR.

– Volker Haßlinger –

Die Vorgeschichte mit verschiedenen Stellungnahmen

Registrierung beruflich Pflegender

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Apr 302009
 

Die „Freiwillige Registrierung für beruflich Pflegende“ wird zur „Registrierung beruflich Pflegender GmbH“.

Um die die Zahl der Registrierungen deutlich steigern, aber auch um den Gesetzgeber zu einer verpflichtenden Registrierung zu bewegen, wurde dieser Schritt vollzogen.

Gleichzeitig wurden Website und Logo erneuert und die zwei neuen Domains www.regbp.de und www.registrierung-beruflich-pflegender.de freigeschalten.

Kontakt:
RbP – Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH
Geschäftsführer Peter Bechtel
Haus der Gesundheitsberufe
Salzufer 6
10587 Berlin
Tel.: (030) 39 06 38 83
Fax: (030) 39 480 113
Email: info@registrierung-beruflich-pflegender.de

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