Anhörung beim Gemeinsamen Bundesausschuss

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Dez 142015
 

Am 25.11.2015 fand beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Berlin die Anhörung zum Beschlussentwurf zur Änderung der HKP-Richtlinie „Verordnung [von HKP Psych] im Rahmen des Entlass-Managements“ zur Umsetzung des § 39 SGB V statt. Für die BAPP e.V. als anhörungsberechtigte Organisation, nahmen Doris Hagelskamp und Michael Theune an der Anhörung teil.

Eine ausführliche Darstellung der bereits eingereichten Kommentierungen wurde nicht mehr gewünscht. Es bestand aber für die Ausschussmitglieder die Möglichkeit Fragen zu stellen und für die Vertreter der eingeladenen Verbände, ergänzende Kommentierungen für das Protokoll abzugeben.

Die Betroffenen- und Angehörigenverbände haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, zu den Richtlinien auch generelle Fragen zu Verordnungsdauer, Verordnungspraxis, Verordnungsfrequenz und Problemstellungen in der praktischen Umsetzung zu stellen.

In der Stellungnahme der BAPP zur Umsetzung des § 39 SGB V, betonte Michael Theune unter anderem die Notwendigkeit einer Erstverordnungsdauer, aus dem Krankenhaus heraus, von mindestens 14 Tagen; entsprechend der Erstverordnungsdauer im ambulant ärztlichen Verordnungsbereich, um eine anschließende fachärztliche Weiterbehandlung sicherzustellen zu können.

G-BA verabschiedet Richtlinie zu Übertragung ärztlicher Aufgaben an Pflegefachpersonen

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Okt 232011
 

Am 20. Oktober 2011  hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Richtlinie gemäß § 63 (3c) SGB V zu Modellversuchen für die Übertragung von ärztlichen Aufgaben an Pflegefachpersonen verabschiedet.

Dabei hat sich der Vorschlag des Spitzenverbandes Bund der GKV, der zusammen mit dem Deutschen Pflegerat entwickelt worden war, durchgesetzt.
„Die Entscheidung des G-BA ist ein großer Fortschritt für die Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Deutschland“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR). „Wir haben jahrelang darum gekämpft, dass qualifizierte Pflegefachpersonen mit ihrer Kompetenz die Versorgung kranker Menschen verbessern können“, so Westerfellhaus weiter. Wir erwarten vom Bundesministerium für Gesundheit, dass es der Richtlinie keine Hindernisse in den Weg legt. Unsere ärztlichen Kollegen fordern wir auf, gemeinsam in den Modellen zu arbeiten und dann auf der Grundlage der Ergebnisse die Regelversorgung weiterzuentwickeln.

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