Dez 182013
 

Angesichts der Ergebnisse des heute veröffentlichten BARMER GEK Pflegereport 2013 fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bessere Rahmenbedingungen für die ambulanten Pflegedienste.

„Die politische Maxime ‚ambulant vor stationär‘ wird bisher allerdings nur halbherzig verfolgt, ambulante Pflegedienste kämpfen seit Jahren mit der Benachteiligung im System und sind durch unzureichende Leistungsvergütung häufig in ihrer Existenz bedroht. Hier sind der neuen Regierung Hausaufgaben gestellt, damit die flächendeckende Versorgung nicht gefährdet wird“.

→ zur vollständigen DBfK-Pressemitteilung

DBfK fordert konsequente Reformen für die Pflege

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Jan 172013
 

Während die Nachfrage nach Pflegenden in allen Versorgungsbereichen spürbar zunimmt, bleibt der Nachwuchs aus. Pflege gilt als anstrengend, unterbezahlt und wenig anerkannt. Zum Image der Pflege haben Politik und Arbeitgeber erheblich beigetragen, denn der Personalabbau in der Pflege ab der Mitte 1990er Jahre geht auf deren  Konto. Auch das niedrige Gehaltsniveau der Pflegeberufe spiegelt nicht deren Bedeutung wieder.

Vertreter des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe fordern daher Politik, Kosten- und Leistungsträger auf, gemeinsam ihrer Verantwortung für die Menschen nachzukommen, die auch in Zukunft eine gute pflegerische Versorgung brauchen. Im einzelnen handelt es sich dabei um:

  • Zügiger und konsequenter Ausbau der akademischen Ausbildung der Pflege
  • Eine den tatsächlichen Belastungen der Pflegeberufe angemessene Bezahlung
  • Neubewertung der Aufgabenprofile aller in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft angesiedelten  Berufsgruppen
  • Einsatz von Personalbemessungsinstrumenten und Berücksichtigung derer Ergebnisse
  • Umsetzung von erfolgreich geprüften Modellen zu altersgerechten Arbeitsplätzen in der Pflege
  • Eine ernst gemeinte Flexibilisierung von Arbeitszeiten
  • Vereinbarkeit von Familie und Pflege als Unternehmensziel
  • Präventionspotenziale in der gesamten Gesellschaft ausschöpfen
  • Abbau von Hierarchien zwischen den Gesundheitsfachberufen

Quelle & vollständiger Text: www.dbfk.de

„Tausche wichtigen gegen guten Arbeitsplatz“

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Apr 142012
 

Online-Kampagne des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. (DBfK)

Jahr für Jahr belegen Pflegefachpersonen vorderste Plätze im Ranking von Readers Digest, Allensbach-Institut und anderen Meinungsforschern. Die deutsche Bevölkerung attestiert den Pflegenden großes Vertrauen, schätzt ihre Leistung hoch ein und hält sie für unverzichtbar. Aber drückt sich diese Wertschätzung auch in den Einrichtungen, an den Arbeitsplätzen und im Arbeitsalltag aus? „Mit großer Vertrauenswürdigkeit kann ich meine Miete auch nicht bezahlen!“, sagte kürzlich ein Altenpflegerin dazu.

Jetzt wurde zur Kampagne die gleichnamige Broschüre veröffentlicht. Die Initiative greift drei Schwerpunktthemen auf und richtet sich in erster Linie an die Pflegenden selbst, gibt aber auch den Verantwortlichen in Politik und Management wichtige Denkanstöße. Die 48-seitige Broschüre fasst alle online veröffentlichten Texte, Checklisten, Tipps und guten Beispiele zusammen und ist als individuelle Handlungshilfe gedacht.

Quelle: www.dbfk.de

Scharfe Protestnote des ICN an die WHO: Pflegefachpersonen an die Schaltstellen!

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Mai 202011
 
Am 10. Mai 2011 hat der ICN in einem offenen Brief die Generalsekretärin der WHO, Dr. Margaret Chan mit einem scharfen Protest aufgefordert, die sofortige Besetzung von Referaten durch Pflegefachpersonen und deren Beteiligung in den Führungsgremien der WHO umzusetzen. Die Zustände in der WHO gelten seit längerem in der Fachwelt als unhaltbar. Die WHO muss angesichts der drängenden Probleme in Versorgungsfragen die größte Berufsgruppe in allen Gesundheitssystemen der Welt in den politischen Gremien beteiligen. Dies beginnt mit der Neubesetzung der seit Jahren offenen Stelle der WHO Chief Nurse Scientist in Genf und setzt sich fort in der personell wie finanziell deutlichst zu verbessernden Ausstattung der WHO Regionalbüros weltweit.
Quelle: DBfK-Newsletter Mai 2011

Wussten Sie, dass …

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Nov 052010
 
  • … es in Deutschland keine Kostenexplosion im Gesundheitswesen gegeben hat?
  • … der vielbeschworene „Ärztemangel“ in Deutschland eigentlich ein Mythos ist?
  • … das deutsche Gesundheitssystem teuer, aber ineffizient ist?
  • … die Bürokratie im deutschen Gesundheitssystem von Reform zu Reform immer stärker aufgebläht wurde und Unsummen verschlingt?
  • …wir bereits heute einen dramatischen Pflegefachkräftemangel haben, der vor allem politisch verantwortet und in weiten Teilen hausgemacht ist?
  • … in Deutschland immer mehr Pflegekräfte nur deshalb in Teilzeit arbeiten, weil sie die Belastungen eines Vollzeit-Arbeitsplatzes nicht mehr ertragen können?
  • … die Pflegekräfte in Deutschland sehr viel häufiger und schwerer erkranken als Mitarbeiter anderer Berufsgruppen?

Johanna Knüppel vom DBfK Bundesverband zeigt Erklärungen und Hintergründe auf:  www.dbfk.de

Nov 012010
 

Die angekündigte Aktion “Gelbe Karte” des DBfK hat heute begonnen!

„Was für den Fußball gilt hat auch im politischen Leben Relevanz: Fehlverhalten auf Kosten Anderer muss geahndet werden. Das Instrument dafür – die »Gelbe Karte«. In Anbetracht ihrer Gesamtverantwortung für die Politik der Bundesregierung, mittlerweile bereits in der zweiten Amtsperiode, zeigt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel jetzt die Gelbe Karte.“

Wir fordern alle Pflegekräfte, Patienten, Bewohner, Angehörige und besorgten Bürger ausdrücklich auf:

„Zeigen Sie der Bundeskanzlerin die Gelbe Karte!“

> Quelle und Website der Aktion

> Aktion bei Facebook

> Downloadmaterialien

Feb 182010
 

„In einer ausführlichen Stellungnahme greift der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) den zunehmenden Mangel an Pflegefachpersonal und seine Auswirkungen auf. Für Arbeitgeber in Deutschland wird es immer schwieriger, freie Stellen in den Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten und der stationären Altenhilfe mit qualifizierten Pflegefachkräften zu besetzen. Steigender Bedarf an Pflege und eine verfehlte Gesundheits- und Personalpolitik in den letzten Jahren treffen hier aufeinander. Obwohl Experten seit Jahren vor dieser Situation gewarnt haben, fehlt es bisher noch immer an politischer Einsicht und Entscheidungskraft, und bei den Trägern an unternehmerischer Weitsicht, die nötigen Schritte zu tun. In der Zwischenzeit sind immer weniger Pflegekräfte bereit, schlechte Arbeitsbedingungen und fehlende berufliche Perspektiven zu akzeptieren, sie steigen aus, häufig ausgebrannt und mit gesundheitlichen Schäden. Für junge Menschen, deren Zahl durch den Geburtenrückgang ohnehin abnimmt, ist die Pflege unter diesen Bedingungen keine attraktive Option im Vergleich zu anderen Branchen.“ Quelle: www.dbfk.de

> DBfK-Positionspapier

DBfK veröffentlicht Abschlussbericht …

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Sep 022009
 

… zur Online-Umfrage „Wie sieht es im Pflegealltag wirklich aus? – Fakten zum Pflegekollaps“

Von Oktober 2008 bis Frühjahr 2009 hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine bundesweite Umfrage unter Pflegekräften zu ihrem beruflichen Alltag durchgeführt. Abgefragt wurden u. a. Aspekte der Personalausstattung, behindernde Faktoren in der täglichen Arbeitssituation und Einschätzungen der Zukunft der Pflegeberufe.
„Mit den Ergebnissen der Umfrage stehen nun endlich Daten zur Verfügung, die ein deutliches Schlaglicht auf die Arbeitssituation deutscher Pflegekräfte und die problematischen Auswirkungen von Personalabbau, Ökonomisierung und halbherzigen Reformbestrebungen der Politik werfen“, so Johanna Knüppel, Referentin des DBfK. „Über Jahre hat man nicht sehen wollen, was sich immer drastischer abgezeichnet hat: Pflege in Deutschland ist gefährlich geworden – für Patienten und Pflegebedürftige wie für Pflegekräfte. Im Bericht kommen neben den reinen Zahlen diejenigen zu Wort, die uns durch ihre Antworten Einblick in ihre Sorgen und ihren Alltag gegeben haben. Wer jetzt nicht umgehend in bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte und damit unmittelbar verknüpfte Patienten- und Bewohnersicherheit investiert, wird nicht nur bald kein qualifiziertes und motiviertes Personal mehr haben, sondern sein Unternehmen auch einem erheblichen Haftungsrisiko aussetzen.“

Der ausführliche Abschlussbericht ist jetzt veröffentlicht und steht als Download zur Verfügung.

Quelle: www.dbfk.de