Neue G-BA Richtlinie für APP gültig

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Nov 092018
 

Der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) hat im Juli eine Neufassung der “Richtlinie über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege (Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie): Psychiatrische häusliche Krankenpflege” beschlossen. Inzwischen sind die Richtlinien im Bundesanzeiger veröffentlicht und somit gültig.

⇒ aktuelle Version der G-BA-Richtlinien

Die BAPP arbeitet aktuelle an einer Stellungnahme dazu. Außerdem entwickeln wir neue Vorlagen für Verordnungsbögen.

Veränderte G-BA Richtlinie für APP (HKP-Psych)

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Jul 242018
 

Der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) hat am vergangenen Donnerstag eine Neufassung der “Richtlinie über die Verordnung von häuslicher Krankenpflege (Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie): Psychiatrische häusliche Krankenpflege” beschlossen.

⇒ vorbehaltlich aktuelle Version der G-BA-Richtlinien

Ergänzung 06.09.2018:
Bisher sind die neuen Richtlinien noch nicht im Bundesanzeiger veröffentlich und somit noch nicht gültig. Die BAPP wird nach Veröffentlichung die Details sichten und dann eine differenzierte Position dazu verfassen.

Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung (StäB)

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Jun 212018
 

Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung: Gemeinsame Eckpunkte für eine bedarfsgerechte Versorgung

Die BAPP hat gemeinsam mit 21 weiteren Fachgesellschaften und Verbänden ein Eckpunktepapier zur stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung (StäB) veröffentlicht. Nachdem die Einführung der StäB bereits einen wichtigen Meilenstein für eine patientenorientierte, bedarfsgerechte Versorgung markierte, soll das Eckpunktepapier nun als Hilfestellung für den Behandlungsalltag dienen und die Kooperation der ambulanten und stationären Leistungserbringer fördern.

Mit einem gemeinsamen Eckpunktepapier haben nun unter Moderation der DGPPN 22 Fachgesellschaften und Verbände Kriterien für diese an eine StäB gebundene, strukturierte und sektorenübergreifende Zusammenarbeit entwickelt. Es beinhaltet Kriterien, die aufzeigen, wie die neuen Behandlungsmöglichkeiten unter Einbezug der vor Ort bestehenden Versorgungsstrukturen effektiv und optimal gestaltet werden können.

⇒ Eckpunktepapier StäB [pdf]

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4. Verbändedialog in München

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Mrz 062017
 

Der vierte Verbändedialog fand am 03. und 04.03.2017 statt. Hans-Ulrich Neunhoeffer 1. Vorsitzender der BAG PED lud ins kbo-Heckscher-Klinikum nach München ein.

Es wurden u.a. folgende Themen diskutiert:

  • Personalbedarf & Personalbemessung
  • Pflegeberufegesetz & Pflegekammer
  • Pflegebildung & Akademisierung der Pflege
  • PsychVVG, insbesondere “stationsäquivalente Leistungen”

4VbD-München (1a)v.l.n.r.: Hans-Ulrich Neunhoeffer, Michael Theune, Markus Witzmann, Grit Stocker, Bruno Hemkendreis, Volker Haßlinger, Dorothea Sauter, Silke Ludowisy-Dehl, Hilde Schädle-Deininger, Uwe Genge, Georg Oppermann, Gerhard Förster

Gütersloher Erklärung

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Mrz 232016
 

Die psychiatrisch-pflegerischen Fachverbände des Verbändedialogs sprechen sich für die generalistische Ausbildung in der Pflege und ein neues Pflegeberufsgesetz aus.

In der Gütersloher Erklärung kommen sie zu folgendem Fazit:

“Aus Sicht der am 3. Verbändedialog beteiligten Verbände der psychiatrischen Pflege stellt die generalistische Ausbildung wie sie im neuen Pflegeberufsgesetz vorgesehen ist, einen wichtigen und notwendigen Entwicklungsschritt in Richtung einer Verbesserung der Situation der Pflege sowohl im Hinblick auf die Attraktivität des Pflegeberufs als auch auf die Bewältigung der bestehenden und zukünftigen Versorgungsanforderungen dar. Gleichzeitig wird damit der Weg zu einer längerfristig grundsätzlichen Akademisierung des Pflegeberufes geebnet.
Ein weiterer Baustein zur Erreichung dieses Ziels ist die Einrichtung landesweiter Pflegekammern wie im Bundesland Rheinland-Pfalz. Den Verbändevertretern ist bewusst, dass diese Position auf Kritik stoßen wird, auch in den Reihen der eigenen Berufskollegen. Ihnen sei gesagt, dass die dargestellten Schritte unerlässlich sind, um eine Stärkung und Professionalisierung des Pflegeberufs in Deutschland voranzubringen. Selbstverständlich gehören dazu auch eine verpflichtende Registrierung der Pflegenden sowie eine damit verbundene Nachweispflicht für die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weitebildungen.”

Anhörung beim Gemeinsamen Bundesausschuss

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Dez 142015
 

Am 25.11.2015 fand beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Berlin die Anhörung zum Beschlussentwurf zur Änderung der HKP-Richtlinie „Verordnung [von HKP Psych] im Rahmen des Entlass-Managements“ zur Umsetzung des § 39 SGB V statt. Für die BAPP e.V. als anhörungsberechtigte Organisation, nahmen Doris Hagelskamp und Michael Theune an der Anhörung teil.

Eine ausführliche Darstellung der bereits eingereichten Kommentierungen wurde nicht mehr gewünscht. Es bestand aber für die Ausschussmitglieder die Möglichkeit Fragen zu stellen und für die Vertreter der eingeladenen Verbände, ergänzende Kommentierungen für das Protokoll abzugeben.

Die Betroffenen- und Angehörigenverbände haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, zu den Richtlinien auch generelle Fragen zu Verordnungsdauer, Verordnungspraxis, Verordnungsfrequenz und Problemstellungen in der praktischen Umsetzung zu stellen.

In der Stellungnahme der BAPP zur Umsetzung des § 39 SGB V, betonte Michael Theune unter anderem die Notwendigkeit einer Erstverordnungsdauer, aus dem Krankenhaus heraus, von mindestens 14 Tagen; entsprechend der Erstverordnungsdauer im ambulant ärztlichen Verordnungsbereich, um eine anschließende fachärztliche Weiterbehandlung sicherzustellen zu können.

Psychiatrische Pflege auf dem DGPPN-Kongress

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Nov 302015
 

Auch dieses Jahr war der Stand der Pflegeverbände auf dem DGPPN-Kongress wieder gut besucht und hat zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Kontaktpflege geboten. Neben der BAPP waren u.a. DFPP, BFLK, VAPP, Sektion Psychiatrische Pflegeforschung der DGP und AK Pflege der DGSP vertreten.

dgppn2015a Continue reading »

Podiumsdiskussion zur Psychiatrie-Enquete Baden-Württemberg

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Aug 052015
 

Im Rahmen unserer Bundestagung in Stuttgart wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema “Anlass, Ziele und Chancen der Psychiatrie-Enquete Baden-Württemberg” geben.

Gäste der Podiumsdiskussion sind:

  • Frau Irmgard Glockenstein, Vorsitzende Landespflegerat BW
  • Herr Jochen Haußmann, MdL BW

Neben den TeilnehmerInnen der Tagung diskutieren insbesondere der BAPP-Vorsitzende Michael Theune und die beiden Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der BAPP Prof. Dr. Sabine Weissflog und Dr. Günter Meyer.

(Die Podiumsdiskussion ist Bestandteil der Tagung und kann nur von angemeldeten TeilnehmerInnen besucht werden!)

Fair Media – Für die Menschen gegen Ausgrenzung

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Apr 092015
 

Eine sachliche, ausgewogene und differenzierte Berichterstattung sowie das Miteinbeziehen und Zu-Wort-kommen-Lassen der Betroffenen, der Angehörigen und der professionellen Vertreter von Psychiatrie und Psychotherapie können dabei mithelfen, dass sich das Bild vom „unberechenbaren Verrückten“ hin zum „Menschen mit einer psychischen Erkrankung“ und gleichberechtigten Mitbürger in unserer Gesellschaft wandelt.


→ www.fairmedia.seelischegesundheit.net

Weinsberger Erklärung

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Mrz 262015
 

Am 05. und 06. März 2015 trafen sich im Klinikum am Weissenhof die Vertreter der Verbände der psychiatrischen Pflege.
In diesem Rahmen ist die Entscheidung für die Formulierung der Weinsberger Erklärung der psychiatrisch-pflegerischen Fachverbände als offener Brief zur geplanten Aufhebung der Psych-PV zum 1. Januar 2019 getroffen worden.

Eine Kurskorrektur hinsichtlich des Entgeltsystems ist aus Sicht einer regionalen psychiatrischen oder psychosozialen (Pflicht-)Versorgung dringend erforderlich. Das bedeutet u.a. auch die notwendige normative Strukturqualität (Personal) zu gewährleisten, die den Bedarf und die Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen zur Grundlage macht.
Im Sinne einer personenzentrierten psychiatrischen Versorgung ist eine trialogisch besetzte Beratungskommission zu fordern, die mit möglichst geringem finanziellem Aufwand die Veränderungen kritisch und konstruktiv begleitet sowie die jeweilige Sicht fachkompetent vertritt.
Eine Erneuerung der Psych-PV ist daher ein Schritt, die Versorgungsqualität zu sichern. Mit der Erneuerung müssen verschiedene Elemente mit Bedacht werden. Die Psych-PV muss modernisiert werden, damit die Evidenzlage von heute sich im Personalbedarf wiederspiegelt. Auch muss die novellierte Psych-PV Kontrollmechanismen vorsehen, damit die Umsetzung bis ins einzelne Krankenhaus überprüft werden kann. Darüber hinaus kann eine novellierte Psych-PV weiter zur Budgetfindung dienen. Eine Personalvorgabe ohne Verbindung zum Entgelt bringt nicht lösbare Probleme mit sich.