4. Verbändedialog in München

 Berufspolitik, Gesundheitspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für 4. Verbändedialog in München
Mrz 062017
 

Der vierte Verbändedialog fand am 03. und 04.03.2017 statt. Hans-Ulrich Neunhoeffer 1. Vorsitzender der BAG PED lud ins kbo-Heckscher-Klinikum nach München ein.

Es wurden u.a. folgende Themen diskutiert:

  • Personalbedarf & Personalbemessung
  • Pflegeberufegesetz & Pflegekammer
  • Pflegebildung & Akademisierung der Pflege
  • PsychVVG, insbesondere „stationsäquivalente Leistungen“

4VbD-München (1a)v.l.n.r.: Hans-Ulrich Neunhoeffer, Michael Theune, Markus Witzmann, Grit Stocker, Bruno Hemkendreis, Volker Haßlinger, Dorothea Sauter, Silke Ludowisy-Dehl, Hilde Schädle-Deininger, Uwe Genge, Georg Oppermann, Gerhard Förster

Qualifizierte psychiatrische Pflege als verpflichtende Größe

 Berufspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Qualifizierte psychiatrische Pflege als verpflichtende Größe
Dez 022016
 

Positionspapier: „Qualifizierte psychiatrische Pflege als verpflichtende Größe führt zu einer verbesserten Patientenversorgung“

Die DFPP und BAPP sprechen sich für eine Verpflichtung zur Qualität aus, indem unterschiedliche Qualifikationsniveaus in der psychiatrischen Pflege qualitativ und quantitativ definiert und festgeschrieben werden. Die DFPP und BAPP warnen vor dem Hintergrund der steigenden Inanspruchnahme psychiatrischer Versorgungsleistungen, einer komplexer werdenden Versorgungssituation und dem demographischen Wandel dringend davor, durch den Verzicht auf Fachexpertinnen und -experten der psychiatrischen Pflege aus ökonomischen Gründen eine Abwärtsspirale der Qualität in Gang zu setzen. Dies würde wie dargestellt zu einer Verschlechterung der Versorgungsituation von Menschen in seelischen Krisen führen, die für die Gesellschaft voraussichtlich mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre und zudem einen Verstoß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention darstellt.

⇒ zum vollständigen Positionspapier [pdf]

 Posted by at 15:54

Studiengang CAS in “Häusliche Psychiatrische Pflege”

 Allgemein, Berufspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Studiengang CAS in “Häusliche Psychiatrische Pflege”
Nov 252016
 

Der Studiengang Certificate of Advanced Studies (CAS) der Frankfurt University of Applied Sciences in “Häusliche Psychiatrische Pflege” kombiniert wissenschaftlichen Anspruch mit Praxis- und Transferorientierung. Sie erleben lebendige, verständliche und praxisnahe Vorlesungen und Seminare. In zwei Semestern erwerben Sie integriertes, vertieftes und evidenzbasiertes fachtheoretisches Wissen zu ausgewählten Themen für die Pflege von Menschen mit einer psychischen Erkrankung.fuas-logoDer Studiengang ist bestens geeignet für berufserfahrene Pflegefachpersonen, die sich im Bereich der häuslichen psychiatrischen Pflege gezielt weiterbilden möchten und besonders attraktiv für Berufserfahrene mit einer hohen zeitlichen Belastung.

Prof. Dr. Sabine Weißflog bietet den Studiengang in Kooperation mit der BAPP erstmals zum Sommersemester (April 2017) an.

Website der Frankfurt University of Applied Sciences

Gütersloher Erklärung

 Berufspolitik, Gesundheitspolitik  Kommentare deaktiviert für Gütersloher Erklärung
Mrz 232016
 

Die psychiatrisch-pflegerischen Fachverbände des Verbändedialogs sprechen sich für die generalistische Ausbildung in der Pflege und ein neues Pflegeberufsgesetz aus.

In der Gütersloher Erklärung kommen sie zu folgendem Fazit:

„Aus Sicht der am 3. Verbändedialog beteiligten Verbände der psychiatrischen Pflege stellt die generalistische Ausbildung wie sie im neuen Pflegeberufsgesetz vorgesehen ist, einen wichtigen und notwendigen Entwicklungsschritt in Richtung einer Verbesserung der Situation der Pflege sowohl im Hinblick auf die Attraktivität des Pflegeberufs als auch auf die Bewältigung der bestehenden und zukünftigen Versorgungsanforderungen dar. Gleichzeitig wird damit der Weg zu einer längerfristig grundsätzlichen Akademisierung des Pflegeberufes geebnet.
Ein weiterer Baustein zur Erreichung dieses Ziels ist die Einrichtung landesweiter Pflegekammern wie im Bundesland Rheinland-Pfalz. Den Verbändevertretern ist bewusst, dass diese Position auf Kritik stoßen wird, auch in den Reihen der eigenen Berufskollegen. Ihnen sei gesagt, dass die dargestellten Schritte unerlässlich sind, um eine Stärkung und Professionalisierung des Pflegeberufs in Deutschland voranzubringen. Selbstverständlich gehören dazu auch eine verpflichtende Registrierung der Pflegenden sowie eine damit verbundene Nachweispflicht für die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weitebildungen.“

„Psychiatrische Pflege – Sektorenübergreifend in Theorie und Praxis“

 BAPP-News, Berufspolitik, Psychiatrische Pflege, Termine  Kommentare deaktiviert für „Psychiatrische Pflege – Sektorenübergreifend in Theorie und Praxis“
Dez 202015
 

logos-koeln
„Psychiatrische Pflege – Sektorenübergreifend in Theorie und Praxis“

Unter diesem Titel findet die zweite gemeinsame Fachtagung von BAPP und DFPP vom 25. – 27.02.2016 in Köln statt.

Die Uniklinik Köln ist Veranstaltungsort und Mitveranstalterin:

Uniklinik Köln
Haus 44b
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Folgende Tagungsthemen sind geplant:

  • Verleihung „Psychiatrischer Pflegepreis“
  • Transition in der Psychiatrie
  • Entlassmanagement
  • Suizidalität
  • Peer-Involvement
  • Einfühlsame Gesprächsführung
  • Schwere psychische Erkrankung & körperliche Gesundheit
  • Pflegekammer

Einladung und Anmeldung sind jetzt online!

Alle Infos erhalten Sie über unseren Newsletter oder auf unserer Website http://tagung.bapp.info

Anhörung beim Gemeinsamen Bundesausschuss

 Berufspolitik, Gesundheitspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Anhörung beim Gemeinsamen Bundesausschuss
Dez 142015
 

Am 25.11.2015 fand beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Berlin die Anhörung zum Beschlussentwurf zur Änderung der HKP-Richtlinie „Verordnung [von HKP Psych] im Rahmen des Entlass-Managements“ zur Umsetzung des § 39 SGB V statt. Für die BAPP e.V. als anhörungsberechtigte Organisation, nahmen Doris Hagelskamp und Michael Theune an der Anhörung teil.

Eine ausführliche Darstellung der bereits eingereichten Kommentierungen wurde nicht mehr gewünscht. Es bestand aber für die Ausschussmitglieder die Möglichkeit Fragen zu stellen und für die Vertreter der eingeladenen Verbände, ergänzende Kommentierungen für das Protokoll abzugeben.

Die Betroffenen- und Angehörigenverbände haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, zu den Richtlinien auch generelle Fragen zu Verordnungsdauer, Verordnungspraxis, Verordnungsfrequenz und Problemstellungen in der praktischen Umsetzung zu stellen.

In der Stellungnahme der BAPP zur Umsetzung des § 39 SGB V, betonte Michael Theune unter anderem die Notwendigkeit einer Erstverordnungsdauer, aus dem Krankenhaus heraus, von mindestens 14 Tagen; entsprechend der Erstverordnungsdauer im ambulant ärztlichen Verordnungsbereich, um eine anschließende fachärztliche Weiterbehandlung sicherzustellen zu können.

Psychiatrische Pflege auf dem DGPPN-Kongress

 Berufspolitik, Gesundheitspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Psychiatrische Pflege auf dem DGPPN-Kongress
Nov 302015
 

Auch dieses Jahr war der Stand der Pflegeverbände auf dem DGPPN-Kongress wieder gut besucht und hat zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Kontaktpflege geboten. Neben der BAPP waren u.a. DFPP, BFLK, VAPP, Sektion Psychiatrische Pflegeforschung der DGP und AK Pflege der DGSP vertreten.

dgppn2015a Continue reading »

Weinsberger Erklärung

 Berufspolitik, Gesundheitspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Weinsberger Erklärung
Mrz 262015
 

Am 05. und 06. März 2015 trafen sich im Klinikum am Weissenhof die Vertreter der Verbände der psychiatrischen Pflege.
In diesem Rahmen ist die Entscheidung für die Formulierung der Weinsberger Erklärung der psychiatrisch-pflegerischen Fachverbände als offener Brief zur geplanten Aufhebung der Psych-PV zum 1. Januar 2019 getroffen worden.

Eine Kurskorrektur hinsichtlich des Entgeltsystems ist aus Sicht einer regionalen psychiatrischen oder psychosozialen (Pflicht-)Versorgung dringend erforderlich. Das bedeutet u.a. auch die notwendige normative Strukturqualität (Personal) zu gewährleisten, die den Bedarf und die Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen zur Grundlage macht.
Im Sinne einer personenzentrierten psychiatrischen Versorgung ist eine trialogisch besetzte Beratungskommission zu fordern, die mit möglichst geringem finanziellem Aufwand die Veränderungen kritisch und konstruktiv begleitet sowie die jeweilige Sicht fachkompetent vertritt.
Eine Erneuerung der Psych-PV ist daher ein Schritt, die Versorgungsqualität zu sichern. Mit der Erneuerung müssen verschiedene Elemente mit Bedacht werden. Die Psych-PV muss modernisiert werden, damit die Evidenzlage von heute sich im Personalbedarf wiederspiegelt. Auch muss die novellierte Psych-PV Kontrollmechanismen vorsehen, damit die Umsetzung bis ins einzelne Krankenhaus überprüft werden kann. Darüber hinaus kann eine novellierte Psych-PV weiter zur Budgetfindung dienen. Eine Personalvorgabe ohne Verbindung zum Entgelt bringt nicht lösbare Probleme mit sich.

Neue Sektion Psychiatrische Pflegeforschung in der DGP

 Allgemein, Berufspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Neue Sektion Psychiatrische Pflegeforschung in der DGP
Mrz 102015
 

Am 6. März wurde die Sektion Psychiatrische Pflegeforschung bei der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP) gegründet.

Die Sektion möchte an Forschungsthemen arbeiten, die aus der psychiatrischen Pflegepraxis, dem Bereich Bildung, dem Management und / oder der Wissenschaft kommen.

Wir freuen uns über Anfragen zur Unterstützung bei Forschungsvorhaben. Für Studierende und Promovenden halten wir einen Themenkatalog bereit.

Zukünftig werden Sie sich zu den Zielen und Aufgaben der Sektion über die Homepage der DGP informieren können. Die Homepage befindet sich aktuell noch im Aufbau.

dgp2

Wenn Sie in der Sektion mitarbeiten möchten, sind Sie jederzeit herzlich willkommen. Die Mitarbeit in der Sektion ist an eine Mitgliedschaft bei der DGP gebunden.

Anfragen gerne an die Sprecherin der Sektion unter SabineWeissflog@gmx.de.

Wissensmanagement in der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung

 BAPP-News, Berufspolitik, Psychiatrische Pflege  Kommentare deaktiviert für Wissensmanagement in der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung
Dez 122014
 

Aktuell spricht alles von der Akademisierung der Pflege. Aus-, Fort-, und Weiterbildungen liegen bei vielen Kollegen oft schon länger zurück. Berufserfahrung wird dabei leider nur am Rande erwähnt. Auch die Tatsache, dass es vielen gar nicht mehr möglich ist, neben Beruf und Familie zusätzlichen Aufwand für Fort- und Weiterbildung zu leisten, geht in der öffentlichen Diskussion um „lebenslanges Lernen“ und der Forderung nach ständiger Weiterqualifizierung unter.

Die BAPP hat hierzu im Januar 2013 einen Tagungs-Workshop „… wie, ich soll noch studieren?“ abgehalten und diese Aspekte bestätigt bekommen. Nun wollen wir als Berufsorganisation etwas tun, um ein Angebot auch für berufstätige Praktiker und Interessierte zu entwickeln.

Hierzu haben wir gemeinsam mit Dr. Sabine Weissflog aus unserem Wissenschaftlichen Beirat einen Fragebogenkatalog entwickelt, der uns dabei helfen soll, ihnen ein möglichst passendes Fortbildungsangebot vorzulegen.
Erste Ergebnisse der Befragung können wir ihnen vielleicht sogar schon auf der 24. BAPP-Bundestagung in Berlin (29. – 31.01.15) vorstellen.

Diese Befragung soll ausdrücklich nicht auf die BAPP beschränkt bleiben. Also, bitte verteilen sie den folgenden Link gerne über ihre Kontakte weiter!

Zur Befragung: de.surveymonkey.com/s/67B7TJC

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Mitwirken und sind auf die Ergebnisse sehr gespannt.